Anlageimmobilie kostenlos online bewerten: Mehrfamilienhäuser und Gewerbeimmobilien jetzt schätzen

Die Bewertung eines Mehrfamilienhaus als Investitionsimmobilie oder einer Gewerbeimmobilie unterscheiden sich von der Schätzung eines Hauses, in dem man selbst wohnen möchte.

Dennoch hilft das Online-Bewertungstool von RealAdvisor mit einem ersten Einblick. Es zieht Daten von mehreren hunderttausend zum Verkauf stehenden Wohnungen. Dadurch erhalten Sie einen möglichst marktgetreuen Richtpreis für den Verkauf.  Probieren Sie es gleich aus oder lesen Sie weiter, um mehr darüber zu erfahren, wie der Wert einer Immobilie zur Investition online ermittelt werden kann.

Was versteht man unter Mehrfamilienhaus?

Ein Mehrfamilienhaus besteht im Unterschied zu einem Einfamilienhaus oder einer Doppelhaushälfte aus mindestens drei Wohneinheiten. In der Regel werden Mehrfamilienhäuser von Investoren als Anlageimmobilie erworben oder gebaut, um die Wohneinheiten zu vermieten.

Was ist eine Gewerbeimmobilie?

Unter Gewerbeimmobilien versteht man Immobilien, die gänzlich oder zum Teil gewerblich genutzt werden. Zum Beispiel Büros oder Einzelhandel. 

Wenn Sie ein Haus oder eine Wohnung mit dem Ziel der Vermietung erwerben, können Sie auch an gewerbliche Kunden vermieten.

Immobilien, die auf eine gewerbliche Nutzung ausgerichtet sind, müssen andere Vorgaben erfüllen, als private Wohnungen oder Häuser. Das ist stark von der Branche abhängig, für die Ihre Gewerbeimmobilie gedacht ist. Eine Arztpraxis benötigt andere Voraussetzungen wie eine Lebensmittelfiliale.

Wie funktioniert die Online-Bewertung von RealAdvisor für Investitionsimmobilien?

Für Renditeliegenschaften nutzen Sie im ersten Schritt dieselben Schätzmethoden wie für ein privates Haus. Das automatisierte Bewertungstool von RealAdvisor liefert präzise Immobilienbewertungen unter Berücksichtigung des Markts - und das in unter drei Minuten. Die Basis dafür sind tausende, real zum Verkauf stehende Immobilien in Deutschland.

Die Bewertung stützt sich auf die Verwendung eines internes Modells auf der Grundlage von Immobilienangeboten, das auch die lokale Flächennutzung berücksichtigt. 

Einfach gesagt: Ihre Immobilie wird mit anderen, real existierenden Liegenschaften verglichen. Dabei wird ein Datenpool von mehreren hunderttausend zum Verkauf stehenden Immobilien analysiert, um eine möglichst große und genaue Menge an Daten zur Verfügung zu haben. 

Schlussendlich erhalten Sie einen Verkaufsrichtpreis, der den aktuellen Bedingungen am deutschen Wohnungsmarkt entspricht.

Dadurch erhalten Sie einen Richtpreis, den Sie für Ihre Rentabilitätsrechnung nutzen können.

Welche Daten muss ich für die Bewertung meiner Renditeliegenschaft angeben?

Um einen Richtpreis für Ihr Mehrfamilenhaus oder Ihre Gewerbeimmobilie schätzen zu können, benötigen wir

  • die Adresse
  • Art des Objekts (Haus, Wohnung, Gebäude)
  • Haustyp (Einfamilienhaus, Doppelhaushälfte, Reiheneckhaus, Reihenmittelhaus)
  • Ausstattung (z.B. freier Ausblick oder Swimming Pool)
  • Wohnfläche
  • ggf. Balkonfläche
  • Grundstücksfläche
  • Baujahr des Hauses
  • ggf. Renovierung
  • Anzahl Zimmer
  • Anzahl Nasszellen
  • Anzahl Innenparkplätze
  • Anzahl Außenparkplätze

Die Adresse liefert uns wichtige Daten zur Lage Ihrer Anlageimmobilie In welchem Bundesland befindet sich die Immobilie? Hat es eine attraktive Lage mit guter Infrastruktur? Diese Informationen helfen uns, eine marktgerechte Schätzung abgeben zu können, um eine gute Grundlage für Ihre Rentabilitätsberechnung liefern zu können.

Anlageimmobilie: Haus oder Wohnung?

Den größten Unterschied für die Bewertung Ihrer Renditeliegenschaft ist die Art des Objekts. Je nachdem, ob es sich um ein Haus oder eine Wohnung handelt, können Sie in unseren weiterführenden Ratgebern ausführliche Informationen zur Bewertung nachlesen.

Wohnfläche berechnen

Die Wohnfläche ist ein Indikator, den Sie oft benötigen werden. Nicht nur für die Immobilienschätzung und die Rentabilitätsrechnung, auch für die Berechnung des Mietwerts.

Wichtig ist dabei die Unterscheidung zwischen Wohn- und Nutzfläche:

  • Wohnfläche: Alle Flächen, die zum Haus gehören. Variiert je nach Berechnungsmethode.

  • Nutzfläche: Definiert nach DIN 277. Wohnflächen als auch Verkehrs-oder Nutzflächen wie Zimmer, die zur Büroarbeit oder als Lager genutzt werden. Ausgenommen sind jedoch Funktionsräume wie z.B. ein Heizungsraum.

Zur Berechnung der Wohnfläche gibt es drei verschiedene Methoden. Die gängigste ist die Wohnflächenberechnung nach der Wohnflächenmethode. Dabei werden alle Räume, die zur Wohnung gehören, voll berechnet, sofern sie beheizbar sind und eine lichte Höhe von über 1,99 m haben. Bei Höhen zwischen 1 - und 2 m kann 50% gerechnet werden, darunter wird nicht mehr gewertet. Nicht beheizbare Wintergärten werden nur zu 50% gezählt und Terrassen können von 25-50% variieren. Schornsteine, die sich in der Wohnung befinden, dürfen auch nicht gerechnet werden. 

In Gewerbeimmobilien wohnt man in der Regel nicht, man kann aber dieselben Parameter anwenden: beheizbare Flächen zählen zu Wohnfläche, nicht beheizbare Flächen zur Nutzfläche.

Anzahl Zimmer: Wie viele Zimmer hat meine Wohneinheit?

Als Zimmer gelten Wohnräume (Schlafzimmer, Wohnzimmer, Esszimmer, Gästezimmer etc.) Bei Dachschrägen gibt es keine Einschränkung - diese Räume werden auch als ein Zimmer gezählt. Wird ein Raum für mehrere Zwecke genutzt z.B. Wohnküche, dann wird ein halbes Zimmer gerechnet. Da es keine offizielle Definition gibt, werden in manchen Inseraten auch Zimmer unter 6 m² als halbe Zimmer angegeben.

  

Wie können Sie Ihre Anlageimmobilie kostenlos online bewerten?

  1. Nutzen Sie das kostenlose Online-Tool von RealAdvisor
  2. Berechnen Sie die Wohnfläche je Wohneinheit
  3. Berechnen Sie die Rentabilität
Immobilienbewertung Wie bewertet man eine Immobilie? Kostenlose Bewertung Ihrer Renditeliegenschaft
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